Wer die eigenen Krankheitsbilder versteht,
findet einen neuen, besseren Weg zu sich selbst.
Rüdiger Dahlke, Arzt, Psychotherapeut, Autor

In den letzten Wochen und Monaten habe ich mich in das Thema Krankheit als Folge psychischem Ungleichgewicht vertieft. Einerseits habe ich Hypnose-Therapien mithilfe von Suggestionen nach Krankheiten (Symptomen) vorbereitet. Anderseits habe ich unter anderen in Rüdiger Dahlke’s Bücher viele plausible Erklärungen und Informationen gefunden.

Eines der Bücher heisst «Wenn wir gegen uns selbst kämpfen». Es handelt von unseren aufgestauten Aggressionen. Beim Lesen wurde mir mehr und mehr bewusst, welch weitgreifende Auswirkungen unsere angepasste, dem System hörige Lebensweise haben.

Mehr auf unsere Intuition, unser Bauchgefühl zu vertrauen, könnte uns viel Schmerz und Unwohlsein ersparen. In unseren Breitengraden ist die Mehrheit nach wie vor der Ansicht, dass Krankheiten Zufall sind und man ganz unschuldig davon befallen wird.

Wie bei vielen anderen Themen, gehen wir lieber den vordergründig einfacheren Weg. Die Verantwortung geben wir gerne an Ärzte und Experten aller Art ab, nehmen Medikamente oder erklären unsere Krankheiten mit Familienerbe.

Verantwortung zu übernehmen kann nämlich ziemlich mühsam und unbequem sein. Ich behaupte jetzt einmal, dass sich jeder an irgendeiner Stelle des Buches «Wenn wir gegen uns selbst kämpfen» erkennt. Auch wenn man es sich nur widerwillig eingestehen mag.

Wer es direkter wünscht, kann sich die Dahlke-Bibel «Krankheit als Symbol» antun. Da ist jede erdenkliche Krankheit, inklusive Verletzungen und Unfälle sowie ihre Gründe zu finden. Es steht auch gleich mit dabei, wie das Thema bearbeitet werden kann, respektive sollte. Das bedeutet grundsätzlich genaues Hinschauen im eigenen Gärtchen, es sich einzugestehen und dann bereit sein möglicherweise weitreichende Veränderungen einzuläuten.

Wer sich auf den Weg der Selbsterkenntnis wagt, wird mit der Aussicht auf ein erfülltes, gesundes und glückliches Leben belohnt. Zumindest mal mit der Aussicht. Die nötigen Veränderungen umzusetzen, verlangt Achtsamkeit, Selbstvertrauen und Beharrlichkeit.

Natürliche, frische Ernährung und die kontinuierliche Psycho-Hygiene sind einer Meinung und Erfahrung nach die wichtigsten Pfeiler für ein vitales und zufriedenes Lebens. Auf welches der beiden Themen mehr Fokus gelegt wird, ist individuell und kann sich phasenweise ändern.

Im Buch «Das Geheimnis der Lebensenergie in unserer Nahrung», wird das Ernährungs-Thema in einer übersichtlichen Art dargelegt. Der Bezug zu unzähligen wissenschaftlichen Studien holt auch Skeptiker ab.

Mein Fazit: Wie bei allen Büchern, die ich lese, nehme ich daraus mit, was zum aktuellen Zeitpunkt passt. Mal mehr, mal weniger. Ich bin überzeugt, dass ein Buch aus einem bestimmten Grund zu genau dieser Zeit meine Aufmerksamkeit auf sich lenkt. Wenn deine Neugier durch meinen Artikel geweckt wurde und dich einer der nachfolgenden Titel anspricht, könnte es deine nächste Lektüre werden. Wenn sich bei dir nichts regt, ist es wahrscheinlich (noch) nicht das Richtige für dich. 🙂

Wenn wir gegen uns selbst kämpfen
Krankheit als Symbol
Das Geheimnis der Lebensenergie in unserer Nahrung